Aktuelles aus dem Arbeitsschutz

Schnelltest für Pandemie-Atemschutz

Mund-Nase-Schutz (Trigema)Die Europäische Kommission hat am 13. März 2020 den Mitgliedstaaten die Möglichkeit eröffnet, zur Versorgung der medizinischen Fachkräfte auch Atemschutzmasken ohne CE-Kennzeichnung einzukaufen. Voraussetzung ist ein angemessenes Gesundheits- und Sicherheitsniveau.
Um das zu gewährleisten, haben das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die DEKRA einen Schnelltest entwickelt, mit dem sich überprüfen lässt, ob diese Atemschutzmasken für die Dauer der akuten Bedrohung im Gesundheitswesen eingesetzt werden können.

Nicht dazu zählen (noch) die jetzt von verschiedenen Firmen genähten MNS (-Mehrweg-Masken). Diese sind weder PSA noch Medizinprodukt. Dies kann sich allerdings je nach Weiterentwicklung der Situation ändern.

Quelle: DGUV
Bild: Trigema

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Merkblatt für Einsatzkräfte

Bild der Titelseite des MerkblattesDer Fachbereich Feuerwehren Hilfeleistung Brandschutz der DGUV gibt Einsatzkräften der Feuerwehren und der nicht-medizinischen Hilfeleistungsorganisationen Hinweise zur Vorbereitung auf und den Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. damit infizierte Personen oder entsprechenden Verdachtsfälle. Bestehen hierzu organisationsinterne oder landesspezifische Regelungen, sind diese vorrangig zu beachten.

https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3786

Update 17.03.2020
Folgende Ergänzungen wurden u. a. vorgenommen:

  • Ein neuer Punkt wurde eingefügt: 3.2.3 Pandemiebedingte Einschränkungen bei der Durchführung von (Belastungs-) Übungen für das Tragen von Atemschutz
  • Der Punkt 3.2.2 wurde um Ausführungen zur Aufbereitung von PSA und Gerätschaften ergänzt.
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Immer mehr Brände durch Lithium-Akkus

Immer mehr Brände durch Lithium-Akkus

Die Lage ist im wahrsten Sinn des Wortes brenzlig: Immer mehr Abfallverwertungsbetriebe melden Brände, die höchstwahrscheinlich oder sicher von beschädigten Lithium-Akkus im normalen Müll ausgingen. Der Sprecher des Abfallwirtschaftsverbandes berichtet von knapp zwanzig solchen Bränden seit diesem Sommer, teilweise hätten diese grosse Schäden verursacht. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass mittlerweile in fast jeder Anlage, die alte Elektrogeräte zerlegt, ein Brand oder ein Fast-Brand pro Woche entsteht.

Wichtig ist deshalb die richtige Entsorgung.

  • Entnehmen Sie, wenn dies möglich ist, vor der Rückgabe von alten Elektrogeräten in den Sammelstellen die enthaltenen Batterien und Akkus. Dabei darauf achten, dass diese nicht beschädigt werden.
  • Kleben Sie bei Akkus und Batterien mit nebeneinander liegenden Polen (z.B. Block-Batterien) mindestens einen Pol mit Klebeband ab.
  • Geben Sie gebrauchte Batterien und Akkus zeitnah beim nächsten Einkauf im Handel oder im Recyclingcenter ab. Bis dahin lagern Sie die Batterien und Akkus in einer Kunststoffdose als Auslaufschutz an einem gut gelüfteten Ort in nicht brennbarer Umgebung. Gleiches gilt für defekte Elektrogeräte, bei denen Akkus oder Batterien nicht ausgebaut werden können.
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Einkaufsratgeber LKW

Einkaufsratgeber LKW

Die BG Verkehr hat einen Ratgeber erstellt, der wertvolle Tipps und Entscheidungshilfen für die Neuanschaffung von Lastkraftwagen und Anhängern gibt.

Die Broschüre richtet sich an Personen, die in Unternehmen für den Fuhrpark bzw. den Einkauf von Fahrzeugen zuständig sind. Sie enthält eine Übersicht über Ausstattungsmerkmale, die maßgeblich zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz beitragen.

Der Einkaufsratgeber bezieht sich auf Kraftfahrzeuge und Anhänger zur Güterbeförderung der Fahrzeugklassen N2, N3 und O. Mitglieder können die Broschüre kostenlos im Medienkatalog der BG Verkehr bestellen. Dort steht sie außerdem Symbol für eine externen Link kostenfrei als PDF zum Download bereit.

Quelle: BG Verkehr

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Online-Programm zur Gefährdungsbeurteilung

Feuerwehrangehöriger steht mit Tablet-PC vor der FeuerwacheFür die Gefährdungsbeurteilung in den Freiwilligen Feuerwehren haben die Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord, FUK Mitte und FUK Brandenburg in Kooperation mit der Fachfirma Mesino eine Software entwickelt. Sie hilft, den Prozess Gefährdungsbeurteilung deutlich zu vereinfachen. Hier stellen wir Ihnen die neue Software und die Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung umfassend vor.

Software „Gefährdungsbeurteilung online“ für die Feuerwehren
Das Online-Programm mit dem Namen „riskoo“ steht den Feuerwehren in den Geschäftsgebieten der Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord, FUK Mitte und FUK Brandenburg kostenlos zur Verfügung. Es ist als Online-Lösung zur Anwendung auf einem PC genauso wie auf einem Tablet oder Laptop geeignet. Es muss lediglich ein Internet-Zugang zur Verfügung stehen, d.h. eine aufwändige Installation des Programms ist nicht erforderlich.

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Warnung vor Telefunken-AED

Warnung vor Telefunken-AED

Die irische Behörde für Medizinprodukte, die Health Products Regulatory Authority (HPRA), veröffentlichte eine deutliche Warnung vor den sich noch auf dem Markt befindlichen Defibrillatoren von Telefunken. Aus einer Priority-2 Warnung, welche am 04. April 2019 veröffentlicht wurde, kann man entnehmen, dass das CE-Kennzeichnung des Gerätes bereits 2016 außer Kraft gesetzt und 2017 vollkommen widerrufen wurde.

Die HPRA rät, den Defibrillator der Marke Telefunken , Typ FA1 und HR1, sowie entsprechendes Zubehör nicht mehr zu gebrauchen.
Offenbar sind entsprechende Geräte auch in Deutschland aufgetaucht, das Ministerium für Soziales und Integration, Baden-Württemberg, hat jetzt ebenfalls eine Warnung herausgegeben.

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Gefahrenzeichen-Flyer in fünf Sprachen

Gefahrenzeichen-Flyer in fünf Sprachen

Im April hat das deutschlandweite NETZWERK „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ einen Gefahrenzeichen-Flyer für die Bereiche Logistik und Produktion veröffentlicht. Darauf werden in 5 verschiedenen Sprachen – Deutsch, Englisch, Farsi, Tigrinya und Arabisch – die wichtigsten Gefahrenzeichen und ihr Aufbau erklärt.

Denn geht es um die Sicherheit von Mitarbeitern am Arbeitsplatz, stellt die Sprachbarriere oftmals eine Hürde dar.

Link zum Download:
https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/newsslider-startseite/gefahrenzeichen-flyer-in-fuenf-sprachen/

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Produktwarnung FEIN Winkelschleifer

Vom Produktrückruf betroffener WinkelschleiferDie Fa. Fein gibt den Sicherheitshinweis zu den Winkelschleifern heraus, da sich beim Betrieb die Trenn- oder Schleifscheibe einschließlich der Befestigungswelle lösen könnte.
Betroffen sind die Winkelschleifer-Modelle WSG 20-230 und WSG 25-230, die im Zeitraum von Juni 2017 bis September 2018 produziert wurden, oder die in diesem Zeitraum am Getriebe repariert wurden.

Symbol für externen Link https://fein.com/de_de/aktuelles/wichtiger-sicherheitshinweis-wsg/

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