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Udo Burkhard

Seit 1977 im Deutschen Roten Kreuz aktiv, unter anderem auch als Gruppenführer, SEG-Führer, Fachberater, Fachdienst- und Atemschutz-Ausbilder, Gefahrgutberater und Ladungssicherungs-Sachkundiger.

Er berät seit 2005 Einheiten und Einrichtungen der Hilfsorga­nisationen in Sachen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.

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Warum ich diese Seite betreibe …

Ein interner Unfall eines Rotkreuzkameraden war für mich Mitte der achtziger Jahre Anlass für einen Anruf bei der damaligen Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung (BAFU): „Arbeitsschutz im Ehrenamt … gibt es nicht …“ war die erschreckende Antwort auf meine Frage, wie Unfallprävention bei ehrenamtlichen Mitarbeitern im DRK aussehen könnte.

Nach anfänglicher Resignation versuchte ich, die aus der betrieblichen Praxis gewohnten Maßnahmen gegen den Widerstand von Führungs- und Leitungskräften auch auf unsere ehrenamtliche Arbeit anzuwenden – in meinem damaligen Arbeits- und Verantwortungsbereich mit akzeptablem Erfolg.

In vielen Gesprächen und später dann Internetkontakten kristallisierte sich in den folgenden Jahren nach und nach das eigentliche Problem heraus:

DAS in den Bereitschaften und Ortsvereinen präventive Maßnahmen zum Arbeitsschutz notwendig waren, war klar, aber keiner wusste so richtig, WIE das ganze funktionieren sollte.

Betriebliche Systeme waren auf den ersten Blick nicht anwendbar, bei den im Handel angebotenen fertigen Systemen gab es keines, das für unsere spezielle Arbeit im DRK geeignet schien.

So fing ich nach dem Jahrtausendwechsel an, Arbeitshilfen zu erstellen, die den verantwortlichen Führungs- und Leitungskräften im DRK die praktische Anwendung und Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen erleichtern sollten.

Diese Bemühungen krönten 2005 in der Berufung in die Bundesarbeitsgruppe „Technik und Sicherheit /Arbeitsschutz“ beim DRK Generalsekretariat in Berlin.

Seit dieser Zeit – und dank der deutlichen Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten – werden an mich immer wieder Fragen zum Arbeitsschutz herangetragen. Diese organisationsübergreifenden Kontakte haben mich letztlich bewogen, diese Homepage für alle Ehrenamtlichen in den Hilfsorganisationen zu erstellen.

Hochrechnungen und Schätzungen zufolge erleidet derzeit jedes Jahr jeder zehnte ehrenamtlich Tätige in einer Hilfsorganisation einen Unfall mit Verletzungen, eine viel zu hohe Zahl. Ich hoffe sehr, dass diese Homepage hilft, diese hohen Unfallzahlen auf ein erträgliches Maß zu senken.

Jeder Unfall bedeutet menschliches Leid für die betroffenen Mitarbeiter und deren Familien – es sollte also für uns im Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe, den Maltesern, der DLRG, dem Arbeiter-Samariter-Bund, den Rettungshundestaffeln und den anderen ehrenamtlichen Organisationen im Katastrophenschutz selbstverständlich sein, das zu verhindern.

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