Umgang mit Flüssiggasgeräten

Welche Flüssiggas-Druckregler müssen am Hockerkocher eingesetzt werden?

 

Bei Hilfsorganisationen dürfen für Flüssiggas-Verbrauchsanlagen, dazu gehören auch Grill- und Kochgeräte, nach den Vorgaben der DGUV-Vorschrift 79 bzw. 80 nur Druckregler eingesetzt werden, die folgende Anforderungen erfüllen:

 •  Sicherheitseinrichtung gegen unzulässigen Druckanstieg:
Überdruck-Sicherheitseinrichtung S2SR ()ÜDS
 •  Auf das Verbrauchsgerät abgestimmter Arbeitsdruck (i.d.R. 50 mbar),
 •  Für die Verwendung in Räumen oder Zelten mit thermischer Absperreinrichtung (TAE).

Die im Freizeitbereich genutzten einstufigen Druckregler dürfen nicht eingesetzt werden.

 

Druckregler mit S2SR (ÜDS) für den Anschluss an Kleinflaschen (bis 14 kg Füllgewicht) sind im Allgemeinen unter der Bezeichnung „Gewerberegler“ oder „Haushaltsregler“  bekannt. Bild eines Gewerbereglers neuer Bauart mit Überdruck-Sicherheitseinrichtung und Sichtanzeige - Udo Burkhard
Für Gasverbrauchsgeräte mit höherem Druckbedarf sind Mitteldruckregler mit S2SR (ÜDS) einzusetzen. Einstellbare Regler müssen über eine Kontrolle des Ausgangsdrucks verfügen, z.B. ein Manometer oder die Einstellung über eine Rastung. Abbildung Mitteldruckregler mit ÜDS - Bild: GOK
Bei Schlauchlängen von mehr als 40 cm muss zwingend eine Schlauchbruchsicherung eingesetzt werden.
Abbildung Schlauchbruchsicherung - Bild: GOK
Produktbeispiele:
Udo Burkhard

Für Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen, Anhängern und Booten gelten ergänzende bzw. gesonderte Vorschriften.