Aktuelle Nachrichten

09.06.2018 13:50

Verpuffung in THW-Unterkunft

Vorsicht beim Umgang mit Kraftstoffen: Verpuffung in THW-Unterkunft ...

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28.05.2018 13:47

Zwei neue Kurzinformationen der DGUV

Das Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV hat ...

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16.05.2018 13:34

Hinweise zum Ebola-Ausbruch im Kongo

Auswärtiges Amt: Hinweise zum Ebola-Ausbruch im Kongo

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Nachrichten

Umstellung von LUER-Konnektoren

24.01.2017 15:55

Spritze mit Nadel

Umstellung von einheitlichen „Luer-Konnektoren“ auf spezifische Konnektoren für verschiedene Anwendungsbereiche, um Verwechslungen vorzubeugen

Die einheitliche Gestaltung sogenannter „Luer-Konnektoren“ lässt beliebige Verbindungen zwischen Spritzen, Kanülen, Kathetern, Infusionsschläuchen, Mehrwegehähnen, Spinalnadeln etc. zu. Dies birgt jedoch auch ein Potenzial für Verwechslungen, die durch Fehlverbindungen z. B. bei enteraler Ernährung zu teilweise schweren Zwischenfällen geführt haben.

Die Hessische Landesregierung weist darauf hin, dass daher dieses universelle Verbindungssystem umgestellt wird auf vier Systeme mit spezifischen Anschlüssen für die jeweilige Anwendung (Atemsysteme und Antriebsgase für respiratorische Systeme, enterale Ernährung, plethysmographische Blutdruckmessung, neuroaxiale Anwendungen). Die bisherigen Luer-Verbindungen sind zukünftig nur noch für transdermale und intravaskuläre Anwendungen vorgesehen.

Dadurch soll das Verwechslungsrisiko minimiert werden. Allerdings können in der Übergangsphase und nach erfolgter Umstellung neue Risiken entstehen z. B. durch (noch) unvollständige Verfügbarkeit bestimmter Konnektoren, durch noch parallel vorhandene Konnektorensysteme in Arztpraxen und Krankenhäusern oder durch Verwechslungen z. B. bei der Wahl der passenden Spritze bei der Vorbereitung der Medikamentengabe.

Die Umstellung sollte daher gut geplant und vorbereitet erfolgen und von einem Qualitäts- bzw. Risikomanagement begleitet werden. Die Verantwortung für die Risikominimierung tragen nicht nur die Hersteller entsprechender Konnektoren, sondern auch Ärzte als Betreiber der jeweiligen Medizinprodukte.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. stellt auf seiner Webseite Symbol externer Link kostenlos Informationsmaterialien zur Begleitung des Umstellungsprozesses bereit.

Quelle: Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft

Risikofaktor Handy & Co.

16.01.2017 10:59

Titelbild der Unterweisungsunterlage "Sichere Nutzung von Handy & Co." der BG RCI

"Sichere Nutzung von Handy & Co." lautet der neue Titel in der Reihe der Sicherheitskurzgespräche der BG RCI.

Am Steuer mal eben die neuesten WhatsApp-Nachrichten checken oder eine kurze Antwort per SMS tippen: Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde nur zwei Sekunden auf sein Handy schaut, ist ca. 30 Meter im Blindflug unterwegs. Gefährlich lebt auch der Fußgänger, der mit dem Handy in der Hand die herannahende Straßenbahn oder die rote Ampel übersieht.

In den Erläuterungen für die Unterweisenden werden die einzelnen Aspekte näher beleuchtet und durch Hintergrundinformationen und aktuelle Unfallbeispiele untermauert. Erstmals liegt der Druckausgabe (über den Medienshop der BG RCI) ein Maxi-Wimmelbild im DIN A2-Format bei, auf dem es unterschiedliche Fehlhandlungen zu entdecken gibt, die in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz diskutiert werden können.

Download der Unterlagen als PDF unter
http://downloadcenter.bgrci.de/ Symbolbild externer Link

 

 

Nicht schon wieder UVV! Oder doch?

10.01.2017 12:11

Button mit Aufschrift Tipps und Tricks

An jedem Jahresanfang kommen immer wieder die gleichen Anfragen: "Habt ihr Unterlagen für die Jährliche UVV-Schulung?!" Unsere Antwort: "Nein!" Warum?

Eine einzige UVV-Schulung, z.B. am Jahresanfang, kann noch nicht einmal im Ansatz das gesamte Spektrum der Risiken und Gefahren bei Tätigkeiten in einer Hilfsorganisation abdecken.

Deshalb unser Tipp:

Jede Ausbildung, jede Übung, enthält UVV-relevante Elemente, die, geschickt demonstriert oder abgefragt, in vollem Umfang den Anforderungen der DGUV Vorschrift 1 entsprechen.

Beispiel Reanimationstraining.
Diese Schulung / Übung enthält unter anderem die UVV-relevanten Themen
• Eigensicherheit an Einsatzstellen
• Sicherer Umgang mit dem AED
• Sicherer Umgang mit Sauerstoff / Sauerstofflaschen
• Infektionsschutz / Hygiene (hygienische Händedesinfektion)

Diese Themenbereiche auf der Teilnehmerliste aufführen, die Teilnehmer unterschreiben lassen - fertig ist die UVV-Unterweisung. Und das tollste - ohne zusätzlichen Zeitaufwand.
Selbst das Thema "Interne Erste Hilfe / Verbandbuch" lässt sich von qualifizierten Ausbildern entsprechend einbauen.

Aber Achtung!

Die Ausbilder müssen natürlich sicherstellen, dass auch alle Teilnehmer über die notwendigen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten verfügen.

So lassen sich alle relevanten UVV-Themen das ganze Jahr über effektiv in die obligatorischen Schulungen / Ausbildungen einbinden.

Und die typische separierte UVV-Schulung bleibt der Erstunterweisung neuer Mitarbeiter mit den dafür notwendigen ganz speziellen Themen oder besonderen Anlässen und Themen vorbehalten.

 

 

Neue Medizinprodukte-Betreiberverordnung

09.01.2017 16:35

Laerdal AED FR2

Mit Inkrafttreten der neuen Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) am 01.01.2017 gelten verschiedene neue Vorgaben.

Für Hilfsorganisationen wichtig sind u.a. die Änderungen zur STK (§ 11 Satz 2 MPBetreibV).

Für AED, die durch z.B. durch eine Arztpraxis, Feuerwehr oder Hilfsorganisation betrieben werden, ist nun eine Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) spätestens alle 2 Jahre durchzuführen. Die Fristen selbst sind vom Betreiber anhand einer entsprechenden Beurteilung so festzulegen, dass Schäden oder Fehlfunktionen rechtzeitig erkannt werden können.

Nicht unter den Regelungsbereich der MPBetreibV fallen alle Tätigkeiten, die im Rahmen von offiziellen behördlichen Aufträgen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes oder des Katastrophenschutzes ausgeübt werden.

Wirtschaftliche Zwecke im Sinne der MPBetreibV umfassen nach allgemeiner Rechtsauffassung aber auch Tätigkeiten, die nicht auf Gewinnerzielung gerichtet sind.

Unter wirtschaftlicher Unternehmung ist demnach jede organisatorische Zusammenfassung von persönlichen und sächlichen Mitteln zu verstehen, die den Zweck hat, Güter zu erzeugen (hier nicht zutreffend) oder Dienstleistungen zu erbringen (hier zutreffend), wenn die Unternehmung am allgemeinen Wirtschaftsverkehr teilnimmt.

Das heißt, auch z.B. Sanitätswachdienste, rettungsdienstliche Unterstützungen zur Absicherung von Veranstaltungen oder zur rettungsdienstlichen Einsatzunterstützung unterhalb der Katastrophenschutz-Schwelle, oder auch die Bereithaltung zur Eigenversorgung von Mitarbeitern fallen unter den Begriff der wirtschaftlichen Nutzung von Medizinprodukten.

 

 

Winterzeit - Norovirus-Zeit

06.01.2017 11:53

Erbrechen und starker Durchfall, Übelkeit, Ermattung, Magen- und Kopfschmerzen und erhöhte Körpertemperatur - das sind die Symptome einer aktuten Norovirus-Infektion.

Zur Vermeidung dieser Infektionen sind gezielte Hygienemaßnahmen erforderlich. Dabei kommt der Händehygiene und der Händedesinfektion eine besondere Bedeutung zu.

 

Informationen zum Norovirus beim Robert-Koch-Institut (RKI) Symbol externer Link

 

Symbol interner Link Tipps zu Hygiene im Einsatz

 

 

Erneute Vorfälle: lose Radmuttern an Rettungsdienstfahrzeugen

31.12.2016 12:26

Erneut kam es zu mehren Vorfällen mit losen Radmuttern an Rettungsdienstfahrzeugen. Aus diesem Grund möchten wir noch einmal auf unsere Sicherheitshinweise aufmerksam machen:

 

tl_files/fM_k0002/dl-files/aie-info/AiE-Info_201512 Lose Radmuttern.jpg  AiE-Info "Lose Radmuttern an Rettungsdienstfahrzeugen"

 

DGUV-Fachinformation "Stromunfall" aktualisiert

16.12.2016 09:54

Aus der Presse

Häufig werden Patienten nach einem Stromunfall im Krankenhaus stationär aufgenommen, weil Spätfolgen, vor allem kardialer Art, befürchtet werden. Die aktualisierte Informationen über mögliche Auswirkungen des Stromes auf den menschlichen Körper sollen Ersthelfern und behandelnden Ärzten helfen, die richtige Entscheidung für die Erste Hilfe und die weitere Überwachung des Verunfallten zu treffen.

 

Zur Fachinformation: http://www.dguv.de/medien/fb-erstehilfe/de/pdf/stromunfall-2016.pdf Symbol externer Link Symbol PDF-Datei

 

 

Fachinformation zur Vorstellung beim Arzt nach Stromunfall aktualisiert

Häufig werden Patienten nach einem Stromunfall im Krankenhaus stationär aufgenommen, weil Spätfolgen, vor allem kardialer Art, befürchtet werden. Die aktualisierte Informationen über mögliche Auswirkungen des Stromes auf den menschlichen Körper sollen Ersthelfern und behandelnden Ärzten helfen, die richtige Entscheidung für die Erste Hilfe und die weitere Überwachung des Verunfallten zu treffen.

Ist der Weihnachtsmann unfallversichert?

14.12.2016 17:50

Weihnachtsmann schläft bei der Arbeitsschutz-Unterweisung

Ehrenamtler der Kinderherzen?
Angestellter?
Solo-Selbstständiger?
Wie ist der Weihnachtsmann denn nun eigentlich unfallversichert?
Diese Frage beantwortet der DGUV-Blog:

http://blog.dguv.de/der-wahrscheinlich-prominenteste-versicherte/

ADR und ADN Anlagenband

13.12.2016 15:34

Aus der Presse

Für alle Verantwortlichen und Kraftfahrer in den Hilfsorganisationen:

Die Anlagenbände zum ADR 2017 (BGBl. II 2016, Nr. 30 vom 10.11.2016) und ADN 2017 (BGBl II 2016, Nr. 33 vom 05.12.2016) sind beim Bundesanzeiger Verlag (https://www.bgbl.de tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif) zu finden.

(über Kostenloser Bürgerzugang, Bundesgesetzblatt II, 2016, Nr. 30 oder Nr. 33, Anlagenband ... ).

 

 

Krach unter Kontrolle

09.12.2016 18:37

Kennt ihr den Lombard-Effekt?

Die Erklärung und mehr zum Thema "Krach unter Kontrolle" findet ihr hier:

http://www.jwsl.de/jwsl-materialien-201617/ Symbol externer Link