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Rahmenempfehlung CO-Notfall

23.05.2012 14:45

Rahmenempfehlung zu Einsätzen bei Verdacht auf einen CO-Notfall innerhalb von Räumlichkeiten

In der Vergangenheit ist es vermehrt zu Unfällen mit Kohlenstoffmonoxidvergiftungen innerhalb von Räumen gekommen, die in keinem Zusammenhang mit einem Schadenfeuer standen. In einigen Fällen sind dabei auch Einsatzkräfte geschädigt worden.

Eine Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehr-Verbandes (DFV) soll Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf die Problematik im Zusammenhang mit Kohlenstoffmonoxidvergiftungen hinweisen und sensibilisieren.

http://www.feuerwehrverband.org/fe-co-notfall.html

Unfallmeldesystem für Feuerwehren

23.05.2012 14:40

Die großen Feuerwehrunfallkassen (Mitte, Nord, BB, NDS) habe zusammen mit dem "Institut für Management und Notfallversorgung", Münster,
das Projekt FUK-CIRS (CIRS = Critical Incident Reporting System) online realisiert.
Damit ist es jetzt jedem Versicherten der Feuerwehrunfallkassen möglich, Beinahe-Unfälle und kritische Situationen, auch Unfälle unterhalb der Meldepflicht, anonym zu melden.

Bleibt zu hoffen, das dieser hervorragende Ansatz auch in anderen ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern, insbesondere bei den Hilfsorganisationen, Schule macht.

Amtsgericht Dachau - Prügel für Sanitäter

10.04.2012 05:11

sueddeutsche.de: Doppelter Knockout: Zwei Männer liegen bewusstlos auf der Straße als die Rettungskräfte eintreffen. Doch plötzlich müssen sich die Helfer selber helfen. Für diesen Angriff und wegen Beleidigung verurteilt der Amtsrichter den polizeibekannten 25-Jährigen zu einer hohen Geldstrafe.

Link zum Artikel

Neue Broschüre für Einsatzkräfte

22.03.2012 07:15

Titelblatt der BGI/GUV-I 8659Das Sachgebiet "Feuerwehr-Hilfeleistung" der DGUV informiert in einer neuen Broschüre über die GHS-Kennzeichung von Gefahrstoffen.
Die BGI/GUV-I 8659 "GHS - Merkblatt für Einsatzkräfte" gibt zudem Einsatzkräften der Feuerwehr, der Hilfeleistungsorganisationen und des Katastrophenschutzes einen kurzen Überblick über die allgemeinen Einsatzgrundsätze für Einsätze mit Gefahrstoffen.
Die BGI/GUV-I 8659 steht in der Publikationsdatenbank der DGUV (http://publikationen.dguv.de) kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Link zur Broschüre

Abbildung: DGUV

 

Fahrlässige Körperverletzung: Geldstrafe für den Leiter einer Rettungshundestaffel

10.03.2012 21:36

Wegen fahrlässiger Körperverletzung erhielt der Leiter einer Rettungshundestaffel einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe in vierstelliger Höhe.

Eine Rettungshundestaffel des DRK führte am 15.10.2011 auf einem Abbruchgelände einer Firma in Backnang (Rems-Murr-Kreis) eine Übung durch. Angehörige der Jugendfeuerwehr Aspach unterstützen diese Übung als Komparsen. Einer der Jugendliche wollte sich im Generatorgebäude verstecken. Er klettere im Schaltraum auf einen Schaltschrank und griff dabei an die darüber verlaufenden Starkstrom-Leitungsstäbe. Der 15-Jährige erlitt dabei einen heftigen Stromschlag stürzte herab und erlitt einen Knochenbruch.

Für das frei zugängliche Abbruchgelände hatte die Abbruchfirma für die noch vorhandenen Gebäudeteile ein Betretungsverbot ausgesprochen. Der Übungsleiter hatte diese Information nicht an die an der Übung beteiligte Jugendfeuerwehr weitergegeben.

Für den nicht weitergegebenen Hinweis auf das Betretungsverbot ist nach Ansicht der Staatsanwaltsschaft Stuttgart der Leiter der Rettungshundestaffel verantwortlich. Sie beantragte wegen fahrlässiger Körperverletzung einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe in vierstelliger Höhe. Bei der Bemessung dieser Strafe hat auch die Tatsache das die Verletzungen des 15 Jahre alten Jugendlichen Auswirkungen auf sein weiteres Leben haben werden eine Rolle gespielt. Die Geldstrafe kommt dem Geschädigten zugute.

Der Beschuldigte hat den Strafbefehl angenommen.

Quelle: feuerwehr.de


Stromunfall bei Übung: 15-jähriger Jugendfeuerwehrangehöriger schwer verletzt  (Bericht vom 15.10.2012)

GESTIS- Datenbank als APP

28.02.2012 15:32

Das Institut für Arbeitsschutz (IFA) bietet die Datenbank „GESTIS - Internationale Grenzwerte für chemische Substanzen“ jetzt auch als App für iPhone, iPad und Co. an. Die Datenbank enthält (in englischer Sprache) eine Zusammenstellung von Arbeitsplatzgrenzwerten für Gefahrstoffe aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten, Japan, Kanada (Québec), der Schweiz und den USA nach dem Stand von Januar 2011. Die Grenzwerte für mehr als 1500 Stoffe sind aufgeführt.

Mehr: http://www.dguv.de/ifa/de/gestis/limit_values/index.jsp

Rückengerechtes Arbeiten in der Pflege

23.09.2011 10:18

Die CD-ROM "Rückengerechtes Arbeiten in Pflege und Betreuung" Ausgabe März 2011 ist ab sofort für die Mitgliedsbetriebe der Unfallkasse Baden-Württemberg kostenlos bestellbar. Gegenüber der bisherigen Fassung von 2005 wurden Spezialthemen, wie Aspekte der Pflege von schwergewichtigen Patienten und spezielle Problemstellungen in der ambulanten Pflege neu aufgenommen. Zusätzlich finden sich neu entwickelte Handlungshilfen verschiedenster Art, z. B. zur Auswahl des für die eigene Einrichtung geeigneten Schulungskonzeptes. Die CD richtet sich an Praxisanleiter, Qualitätsbeauftragte, Pflegedienstleitungen, Krankenpflegeschulen, Personalentwickler für den Pflegebereich und Fachleute für das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Sie kann als Anwendung im Web unter www.ruecken2011.gesundheitsdienstportal.de genutzt werden.

Quelle: Unfallkasse Baden-Württemberg

Warnung vor Phosphin

20.07.2011 13:10

Das Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) Nordrhein-Westfalen hat einen Sicherheitshinweis herausgegeben:
http://www.idf.nrw.de/aktuelles/dokumente/20110718_phosphin_warnung.pdf
Phosphin (Phosphorwasserstoff) wirkt stark systemisch toxisch und lungenschädigend. Seine Gefährlichkeit wird durch eine unzureichende oder fehlende Geruchs- und irritative Warnwirkung erhöht.
Als Frühsymptome bei einer Inhalation werden Engegefühl, Brennen oder Schmerzen in der Brust genannt. Bei sehr hohen Konzentrationen resultierten schnell Atemnot, Blässe, Erregung, Bewußtlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Lungenödem, Herzversagen oder Atemlähmung. Mittlere Konzentrationen lösten zunächst Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerz und Durchfall
aus, danach allmählich oder plötzlich Bewußtlosigkeit. Starker Blutdruckabfall und Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) können das Vergiftungsbild mitbestimmen.

Laut Andreas Bräutigam, BF Düsseldorf, kommt es auch immer wieder zu FW-Einsätzen, wenn das Zeug (teils auch OHNE Kennzeichnung) offen ohne Abdeckung in Muldenfahrzeugen über Nacht abgestellt wird und es dann unerwartet regnet.

Es besteht somit auch die Möglichkeit, das bei zunächst rein rettungsdienstlichen Meldebildern eine Gefährdung des Personals nicht sicher ausgeschlossen werden kann.

Restdruckventile an Sauerstoffflaschen.

09.07.2011 09:47

Auf diese technische Änderung bei Sauerstoffflaschen weist der Medizingaseanbieter Linde Gas Therapeutics hin.

Als Notfallmedikament Nummer eins unterliege medizinischer Sauerstoff den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes und der behördlichen Arzneimittelüberwachung, so Linde. Ebenso müsse die Druckgasflasche als Behälter strenge Auflagen erfüllen.

Die technische Sicherheit einer Druckgasflasche hänge, so Linde, entscheidend vom verwendeten Ventil ab. Um das Eindringen von Verunreinigungen und die Rostbildung im Behälter zu verhindern, sei die Ausrüstung von medizinischen Druckbehältern mit Restdruckventilen inzwischen Stand der Technik.

So schreibe die Europäische Kommission in ihrem Leitfaden zur Guten Herstellpraxis (GMP) die Verwendung von Restdruckventilen vor. Entsprechend hätten sich alle Mitglieder des Industriegaseverbands verpflichtet, bis Ende 2012 ihre medizinischen Gasflaschen mit Restdruckventilen auszustatten, wie Linde ergänzt.

 

Sag NEIN zu Hubert!

07.07.2011 14:48

Mit zehn „schrecklich“ komischen, satirischen Videos beziehungsweise Kurzspielfilmen zum Thema „Unfallursachen“ hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) jetzt seinen ersten YouTube-Kanal (www.youtube.de/sagneinzuhubert) eröffnet.

Insbesondere junge und unerfahrene Fahrerinnen und Fahrer stehen im Mittelpunkt der einzelnen Filme, die spezifische Fahr- und Verhaltensfehler beim Autofahren wie zum Bespiel überhöhte Geschwindigkeit, mangelnden Abstand, Handy-Nutzung oder Alkoholkonsum fokussieren oder sich mit illegalen Autorennen beschäftigen.