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Produktwarnung - Benutzungsverbot

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) warnt dringend vor der Benutzung von Fettbrand - Löschern des Typs Mono F60

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21.07.2018 13:04

Angleichung der EU-Vorschriften über Drohnen

Am 26. Juni 2018 verabschiedete das EU-Parlament eine Vereinbarung ...

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20.07.2018 12:59

Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung!

EDELRID ruft die Besitzer von HMS Bulletproof Triple und HMS Bulletproof Triple FG dazu auf ...

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Nachrichten

Sanitäterin im Rettungswagen schwer verletzt

10.08.2012 19:16

Bei der Einsatzfahrt eines Rettungswagens mit Blaulicht und Martinshorn am Mittwoch (17.15 Uhr) verletzte sich eine 22-jährige Sanitäterin aus Euskirchen schwer.

Der 47-jährige Fahrer des Rettungswagens aus Mechernich befuhr die Landstraße 61 von Mechernich in Richtung Satzvey. Unmittelbar hinter dem Abzweig Burgfey befand sich zum Unfallzeitpunkt eine Ampel, da hier Filmaufnahmen durchgeführt wurden.

Bei Annäherung des Rettungswagens an die Ampel schaltete diese auf Grünlicht. Ein vor der Ampel wartendes Fahrzeug fuhr ebenfalls los. Hierdurch musste der Rettungswagen abbremsen.

Durch den Bremsvorgang stürzte die Sanitäterin, die sich im hinteren Behandlungsbereich des Fahrzeugs befand. Sie verletzte sich dabei schwer und wurde mit einem anderen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: Pressemitteilung vom 09.08.2012, Polizei Kreis Euskirchen

 

Unfall beim Umfüllen von Kraftstoff

10.08.2012 16:39

Was passierte:

Ein Mitarbeiter der Feuerwehr war damit beschäftigt, einen Kraftstoffkanister (Doppelkanister für Motorkettensägen-Kraftstoff) aufzufüllen.

Diese Arbeiten führte er zwischen zwei Einsatzfahrzeugen in der Fahrzeughalle durch. Während des Umfüllvorganges lief eine geringe Menge daneben. Der Mitarbeiter setzte jedoch seinen Umfüllvorgang fort. Die Benzinlache auf dem Fahrzeughallenboden wollte er danach beseitigen.

Während des Umfüllvorganges klingelte plötzlich sein Mobiltelefon und zündete das im Arbeitsbereich gebildete Kraftstoff-Luftgemisch. Dabei geriet seine Hose in Brand. Im Affekt trat er mit dem Fuß den Kanister zunächst gegen ein Einsatzfahrzeug und anschließend noch gegen die Fahrzeughallenwand bevor er den Brand mit einem Feuerlöscher an sich selbst und dem Kanister löschte.

Er zog sich bei diesem Unfall am rechten Bein Verbrennungen 3.Grades zu, die stationär behandelt werden mussten.

 

Schon die geringe Menge Kraftstoff reichte aus, um eine nicht unerhebliche Menge an zündfähigem Gemisch zu erzeugen. Diese zündfähige Dampfwolke war, aufgrund der mangelnden Luftbewegung in der Fahrzeughalle (geschlossener Raum), in unmittelbarer Umgebung des Mitarbeiters vorhanden. Dabei spielt die Raumtemperatur, zumindest bei Flüssigkeiten wie Benzin mit einem Flammpunkt unter -21°C, nur eine untergeordnete Rolle. Ob letztendlich das Mobiltelefon selbst oder eine andere Zündquelle zur Zündung geführt haben, kann im Nachhinein nicht mehr nachvollzogen werden.

 

Quelle: Feuerwehr Frankfurt

 

22-jähriger stirbt bei Festival in Wacken

06.08.2012 09:15

Am Samstag ist ein Besucher des Heavy-Metall-Festivals in Wacken offenbar an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Wie die Polizei mitteilte, hatte er sich in seinem Anhänger zum Schlafen gelegt, vergaß aber offenbar, das unter dem Anhänger ein Stromaggregat lief.

zum Artikel auf sueddeutsche.de tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif

 

Dieser Vorfall zeigt wieder einmal deutlich, welche Gefahren von Abgasen ausgehen. Dies betrifft nicht nur motorbetriebene Geräte und Fahrzeuge, sondern auch die gasbetriebenen Gebläseheizgeräte.

Diese häufig zum Beheizen von Zelten eingesetzten Geräte blasen zusammen mit der Warmluft auch die gesamten Verbrennungsgase heraus, die sich im Zelt ansammeln können und Helfer und Patienten gefährden.

 

Gestis-Stoffdatenbank jetzt auch als App

26.07.2012 12:41

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) stellt die bewährte Stoffdatenbank GESTIS nun auch als kostenlose App für Apple- und Android-Geräte zur Verfügung. Damit lassen sich jederzeit und überall Informationen über Gefahrstoffe recherchieren.

Das Angebot der GESTIS-Stoffdatenbank richtet sich vor allem an diejenigen, die mit Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu tun haben. Aber auch in anderen Lebensbereichen können die Informationen von Nutzen sein.

 

Link zur Datenbankseite des IFA

 

Nur noch seltene Arbeitsschutzkontrollen

23.07.2012 10:50

Wie die Online-Zeitung "derwesten.de" berichtet, sei die Zahl der kontrollierten Betriebe zwischen 2005 und 2010 um 25 Prozent gesunken. Verantwortlich für diese Entwicklung sei ein drastischer Stellenabbau bei den zuständigen Kontrollbehörden.

IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban spricht bereits von einem Notstand. Leidtragende seien die Arbeitnehmer, denen gesetzliche Rechte vorenthalten werden. Misstände würden erst zu spät aufgedeckt, mit gefährlichen Folgen für die Beschäftigten.

Link zum Artikel auf "derwesten.de" tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif

Nach der Antwort der Bundesregierung vom 3. Juli auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke, Markus Kurth, Brigitte Pothmer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD (Bundestagsdrucksache 17/10229 tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif), will die Bundesregierung im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) auf eine qualitativ hochwertige Erfüllung der Aufgaben der Arbeitsschutzaufsicht bei den Ländern hinwirken.

 

BGI GUV-I 806 in überarbeiteter Version veröffentlicht

07.07.2012 15:29

Überarbeitete Ausgaben der BGI/GUV-I 608 "Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen", der BGI 600 "Auswahl und Betrieb ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach Einsatzbedingungen" sowie der BGI/GUV-I 5190 "Wiederkehrende Prüfungen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel" sind vor kurzem von der DGUV veröffentlicht worden und stehen in der Publikationsdatenbank zum Download bereit.

Diese drei Informationsschriften sind auch für Hilfsorganisationen von erheblicher Bedeutung, wenn diese bei Einsätzen auf die Errichtung von eigenen Stromversorgungsanlagen nicht verzichten können.

Nähere Informationen zu den Änderungen sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Etem" der Berufsgenossenschaft ETEM zu finden: Link zur Ausgabe der ETEM


UK-Bund legt Geschäftsbericht 2011 vor

05.07.2012 11:44

Die Unfallkasse des Bundes hat ihren Geschäftsbericht 2011 vorgelegt. Der 48 Seiten umfassende Geschäftsbericht kann über die Homepage der Unfallkasse als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Link tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif tl_files/fM_k0002/bilder/1_pdf.gif

 

Hier die Unfallentwicklung einiger ausgewählter Instituationen seit 2006:

Unfallstatistik ausgewählter Institutionen seit 2006

 

Die Bundesanstalt THW hat 2006 begonnen, den Arbeitsschutz für alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter zu systematisieren und fordert und kontrolliert konsequent die Einhaltung der notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen, mit deutlichem Erfolg.

Unfallzahlen für andere Organisationen liegen leider nicht vor, da andere Unfallversicherungsträger (Gemeindeunfallversicherung, Landesunfallkassen, usw.) keine gesonderte Statistik führen.

 

 

 

Regeln zum Arbeitsschutz bei Influenza überarbeitet

25.06.2012 13:45

Der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) hat den Beschluss 609 "Arbeitsschutz beim Auftreten einer nicht ausreichend impfpräventablen humanen Influenza" überarbeitet und bekannt gegeben.
In der aktuellen Ausgabe wurde das Konzept zur Verwendung von Atemschutz überarbeitet. Dabei sind aktuelle Untersuchungen zur Wirksamkeit von FFP-Masken sowie zum Rückhaltevermögen von Mund-Nase-Schutz-Produkten (MNS, OP-Masken) berücksichtigt worden.

Die entsprechenden Hinweise sind im Rahmen der obligatorischen Gefährdungsbeurteilung auch in ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern, z.B. Sanitätsdienste, zu berücksichtigen.

Link zum Dokument tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif

Der Prozess um den Tod eines Sanitäters beim Southside wird eingestellt

06.06.2012 11:25

schwäbische.de:
Die Entscheidung ist gefallen, aber die vielleicht wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Trägt jemand die Schuld am Tod eines 28-jährigen Sanitäters aus Kempten am 21. Juni 2007 – dem Tag, bevor das Southside-Festival vor fünf Jahren begann.

zum Artikel auf schwäbische.de tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif

 

Wir sind nominiert! Deutscher Engagementpreis.

02.06.2012 06:50

Udo Burkhard, der Betreiber dieser Webseite, ist für den "Deutschen Engagementpreis 2012" nominiert. Der Einsatz für den "Arbeitsschutz im Ehrenamt", speziell in Hilfsorganisationen, erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. Dies zeigt auch, dass das Thema "Arbeitsschutz im Ehrenamt" öffentlich wahrgenommen und als preiswürdig eingeschätzt wird. Wir danken allen Unterstützern und Freunden!

Der Deutsche Engagementpreis macht freiwilliges Engagement in Deutschland sichtbarer und verhilft ihm zu mehr Anerkennung. Er wird verliehen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.

Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung ausgelobt. In diesem Jahr wird mit einer Schwerpunktkategorie das Engagement vor Ort besonders gewürdigt, um des-sen Wert und Vorbildcharakter stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Die Preisträger bestimmt eine Experten-Jury im September 2012. Den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de. Die zehn Finalistinnen und Finalisten für diese Auszeichnung werden von der Jury aus den besten Einreichungen aller Kategorien ernannt. Alle Gewinner des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Dezember 2012 in Berlin bekanntgegeben.