Aktuelle Nachrichten

20.11.2018 15:46

Produktwarnung Semperit

Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt vor möglichen Laufflächenablösungen an bestimmten Reifen des Typs Semperit Van-Grip 2. Grund sei ...

Weiterlesen …

08.11.2018 15:53

Gefahrgut - e-Beförderungspapier

Fahrzeuge mit Gefahrgut, die elektronische Beförderungspapiere nutzen, müssen ...

Weiterlesen …

Nachrichten

Gefahren durch Kältemittel für Unfallhelfer!

22.01.2014 07:32

Neuer Brandtest bestätigt Gefahren von R1234yf!

Das Kältemittel R1234yf, das inzwischen in rund 100.000 Fahrzeugen im Einsatz ist, gefährdet Autofahrer und Unfallhelfer. Deshalb fordert die DUH, R1234yf zu verbieten und stattdessen die sichere und umweltfreundliche Alternative CO2 zu verwenden.

 

Zur Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe

 

Die Kehrwoch' wird 300!

18.01.2014 07:26

Schild Kehrwoche

Die schwäbische Kehrwoche ist ein Synomym für Reinlichkeit und Sauberkeit. Zwei Punkte, die auch in Unterkünften und Stützpunkten von Hilfsorganisationen eine wichtige, entscheidende Rolle spielen. Um die Helferinnen und Helfer bei anfallenden Reinigungsarbeiten vor Unfällen zu schützen, hier ein paar Tipps für die "sichere Kehrwoch' ".

Stürze vermeiden!
Unfälle durch Stolpern, Rutschen, Stürzen machen einen Großteil der Unfallmeldungen aus. Deshalb darauf achten, das Verkehrswege sicher begehbar und frei von Stolperfallen sind. Werden Böden feucht gereinigt, feste Schuhe mit rutschsicherer Sohle tragen und für die Dauer der Arbeiten ggf. Warnschilder aufstellen. Beim Staubwischen oder dem Auswechseln defekter Lampen müssen geeignete Leitern oder Tritte eingesetzt werden. Beim Staubsaugen sollte die Anschlussleitung nach Möglichkeit genutzte Laufwege nicht queren.

Sicherer Umgang mit Chemikalien!
Reinigungsmittel sind in vielen Fällen nicht gerade harmlos. Deshalb im Vorfeld überlegen, ob Reinigungsmittel mit Gefahrenpotential nicht besser durch ungefährlichere Mittel ersetzt werden können. Auch sollte die Anzahl der Reinigungsmittel auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden. Die Gebrauchshinweise der Hersteller sind natürlich zu beachten. Auch gehört die sichere, sachgerechte Lagerung der Reinigungs- und Desinfektionsmittel dazu.

Sicherer Umgang mit Reinigungsgeräten!
Auch, wenn es erstmal komisch erscheint, der richtige Umgang mit Wischmopp, Schrubber, Besen und anderen Reinigungsgeräten will auch gelernt sein. Den richtigen "Achterschwung" mit dem Wischmopp lässt man sich am Besten von einem Profi tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif zeigen. Besen sollten nicht geschoben, sondern borstenschonend in kurzen Streichen gezogen werden. Dadurch wird die Aufwirbelung von Staub reduziert, ergänzend können je nach Bereich auch Kehrspäne zum Einsatz kommen. Garagen oder Fahrzeughallen sollten aufgrund der möglichen Belastung mit Rußpartikeln grundsätzlich nur feucht gereinigt werden. Beim Einsatz von Reinigungsmaschinen die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise des Herstellers beachten.

Viel Spaß beim kommenden Frühjahrsputz!

 

 

Neue Verbandkasten-Norm DIN 13164:2014

16.01.2014 19:08

Verbandkasten

Neu mit drin ein 14-teiliges Pflasterset (Pflasterstreifen, Fingerstrips und Fingerkuppenverbände), zwei Hautreinigungstücher und ein Verbandpäckchen in Größe K. Dafür fallen weg: ein Verbandpäckchen Größe M (von bislang drei Stück), ein Verbandtuch BR 40 x 60 cm (von bislang zwei Stück), vier Stück Wundschnellverband 10 x 6 cm.

Eine Nachrüstpflicht für ältere Verbandkästen besteht nicht, es wird aber empfohlen, bei Auflauf des Verwendungsdatums der Verbandmittel auf die neue Norm aufzurüsten oder einen Verbandkasten nach aktueller Norm zu beschaffen.

 

Freiwilliger Warenrückruf der Gutkes GmbH

16.01.2014 17:33

FlammEx Gasmelder FMG 3132 - Freiwilliger Warenrückruf - GEV - Gutkes

 

http://www.gev.de/de/leistung/produktrueckruf/

 

Rückruf - Abbildung des Gaswarngerätes

 

Kein Versicherungsschutz auf Helferfest

16.01.2014 09:32

Ehrenamtliche Helfer einer Hilfsorganisation sind nur im Rahmen ihrer originären Helfertätigkeit gesetzlich unfallversichert, nicht aber bei einem Helferfest, was zu ihrem Dank veranstaltet wird, sofern nicht die Voraussetzungen einer betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltung vorliegen.

Dies hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg im Juli 2013 in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden.

Eine derartige "betriebliche Bemeinschaftsveranstaltung" steht nur dann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn

  • • die Feier vom Unternehmer (Verein) ausgerichtet wird,
  • • die Veranstaltung allen Beschäftigten offensteht und
  • • ein relevanter Teil der Mitarbeiter sowie der Unternehmer selbst bzw. sein Stellvertreter daran teilnehmen.

Diese Voraussetzungen waren jedoch bei diesem Helferfest nicht gegeben.

Das Gericht hat im Schlussabschnitt seines Urteils auch gleich auf eine passende Lösung das Problems hingewiesen:

"Es stellt sich vielmehr die hier nicht zu entscheidende Frage, ob nicht zukünftig seitens der Veranstalter solcher Feste für privatrechtlichen Unfallversicherungsschutz gesorgt werden sollte."

 

tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 18.7.2013, L 6 U 1199/11

 

Arbeitgeber muss Pausen anordnen

14.01.2014 10:06

Arbeitnehmer haben grundsätzlich Anspruch auf Pausen während der Arbeitszeit. Der Arbeitgeber muss diese sogar anordnen und ihre Einhaltung überwachen.

Die entsprechende Zeit muss nicht vergütet werden, einen pauschalen Abzug müssen die Beschäftigten aber auch nicht unbedingt hinnehmen, wie ein Urteil des Arbeitsgerichts Hamm zeigt (vom 30.1.2013, Az.: 3 Ca 1634/11). Demnach müssen Arbeitgeber sogar nachweisen, dass die Pausen genommen wurden. Können Sie das nicht, müssen sie unter Umständen auch die Arbeitspausen vergüten, wie auch das Landesarbeitsgericht Köln (Urteil vom 3.8.2012, Az. 5 Sa 252/12) entschied.

Quelle: http://www.heise.de

 

3M-Campus "Fit For Rescue"

09.01.2014 18:30

Veranstaltungshinweis:

Fit For Rescue - Fachsymposium - 3M und S-Gard - 17. + 18. Mai 2014 - Mehliskopf/Bühlertal

http://www.ffr.3msafety.de/

 

Neue VCI-Leitlinie Gefahrguttransport

31.10.2013 10:51

Die Beförderung gefährlicher Güter im PKW oder Kombi ist auch in Hilfsorganisationen tägliche Praxis. Die Fahrer und andere Verantwortliche sind dabei mit komplizierten Transportvorschriften konfrontiert, einer Rechtsmaterie, die für Laien schwer verständlich ist. Insbesondere wenn nur gelegentlich Gefahrgut befördert wird, kann es zu Problemen kommen. Um hier Abhilfe zu schaffen und eventuelle Informationsdefizite auszuschalten, haben Experten des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) eine Leitlinie (Stand September 2013) erarbeitet.

 

https://www.vci.de/Services/Leitfaeden/Seiten/Leitlinie-Gefahrgut-im-PKW.aspx

 

15.Oktober: Internationaler Hände-Waschtag

15.10.2013 10:17

Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die UNICEF haben den 15. Oktober zum ersten Mal im Jahr 2008 ins Leben gerufen, um weltweit auf das Problem mangelnder Händehygiene hinzuweisen.
Unsere Hände sind maßgeblich an der Übertragung von gefährlichen Krankheiten beteiligt und richtiges Händewaschen beugt Infektionen vor. Händewaschen ist also angesagt:
• Vor der Nahrungszubereitung
• Vor dem Essen
• Nach dem Toilettengang
• Wenn man von der Schule, Uni, Arbeit etc. nach Hause kommt
• Nach dem Spielen
• Wenn man die Nase geputzt hat
• Vor und nach einem Krankenbesuch
• Wenn die Hände schmutzig sind
• Wenn man Geld angefasst hat

Richtiges Händewaschen will gelernt sein.
Merkblätter dazu gibt es hier auf dieser Homepage im Download-Bereich tl_files/fM_k0002/bilder/1_int_link.gif

Schon gewusst?
Rechtshänder vergessen beim Händewaschen häufig den linken Daumen!

 

BG-Regel 133 zurückgezogen!

16.09.2013 20:14

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit Rundschreiben vom 12.09.2013 bekannt gegeben, das die BGR/GUV-R 133 "Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern mit sofortiger Wirkung zurückgezogen wird.

Dies wurde notwendig, um im Zuge der Verschlankung und Verzahnung des Arbeitsschutzrechts eine Doppelregelung mit der neuen Regel für Arbeitsstätten „Maßnahmen gegen Brände“ (ASR A 2.2) zu vermeiden.

Die neue Regel für Arbeitsstätten „Maßnahmen gegen Brände“ (ASR A 2.2) wurde im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht (November 2012, S. 1225).

Für Unterkünfte und Vereinsheime von Hilfsorganisationen, aber auch für Zeltlager und Behelfsunterkünfte, gibt es für die Ausstattung mit Feuerlöschgeräten demzufolge keine unmittelbare Regelung mehr.  Allerdings ist die ASR A 2.2 als "anerkannter Stand der Technik" im Rahmen der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung und der daraus resultierenden Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

 

Link zur ASR A 2.2 auf der Homepage der BAuA tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif