Aktuelle Nachrichten

31.08.2018 12:59

Produktwarnung - Benutzungsverbot

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) warnt dringend vor der Benutzung von Fettbrand - Löschern des Typs Mono F60

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21.07.2018 13:04

Angleichung der EU-Vorschriften über Drohnen

Am 26. Juni 2018 verabschiedete das EU-Parlament eine Vereinbarung ...

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20.07.2018 12:59

Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung!

EDELRID ruft die Besitzer von HMS Bulletproof Triple und HMS Bulletproof Triple FG dazu auf ...

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Arbeitsschutz-im-Ehrenamt.de - Rechtliche Grundlagen

Die gesetzliche Seite

 

Grundlage für Maßnahmen zum Arbeitsschutz im Ehrenamt ist das "Siebte Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung" (SGB VII) tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif. Im SGB VII ist geregelt, welche Personen oder Personengruppen per Gesetz versichert sind. Dies sind in erster Line Beschäftigte oder Personen, die wie Beschäftigte tätig werden.

 

Auch Ehrenamtliche sind über die Gesetzliche Unfallversicherung abgesichert:

 

 

• Ehrenamtliche in Rettungsunternehmen
   (Hilfsorganisationen und Feuerwehren),
• Ehrenamtliche in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen, deren Verbänden oder
   Arbeitsgemeinschaften sowie in öffentlichrechtlichen Religions-
   gemeinschaften (z.B. Schöffen, Wahlhelfer, Messdiener beim Gottesdienst),
• Ehrenamtliche im Bildungswesen,
• Ehrenamtliche im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege
   (z.B. Caritas, Diakonie),
• Ehrenamtliche in landwirtschaftsfördernden Einrichtungen und in Berufsverbänden
   der Landwirtschaft,
• Ehrenamtliche, die wie Beschäftigte tätig sind (z.B. Übungsleiter in Sportvereinen),
• Ehrenamtliche in privatrechtlichen Organisationen, die im Auftrag oder mit
   ausdrücklicher Einwilligung, in besonderen Fällen mit schriftlicher
   Genehmigung, von Kommunen oder öffentlich-rechtlichen
   Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen handeln.
 

 

Blutspender oder Personen, die an Ausbildungsveranstaltungen der Hilfsorganisationen teilnehmen (z.B. Erste-Hilfe-Kurse) sind ebenfalls gesetzlich versichert. Ebenso versichert sind Ersthelfer, die bei Unglücken oder Unfällen Hilfe leisten.

 

Personen, die nicht in diesen Versichertenkreis fallen, können sofern die Voraussetzungen gegeben sind, sich freiwillig in einer BG oder Unfallkasse gegen einen festgesetzten Jahresbeitrag versichern.
Auskünfte dazu bekommen Sie bei der Infoline tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

 

Wer ist wo versichert?

Wer im nichtstaatlichen caritativen Bereich (Caritas, Diakonie und andere Wohlfahrtsverbände) ehrenamtlich tätig ist, für den ist häufig die „Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege" (BGW) tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif der Ansprechpartner im Schadenfall. Auskunft erteilt die zuständige Dienststelle.

Ehrenamtliche, die sich im kirchlichen Bereich, in Sport- oder in anderen Vereinen engagieren, sind häufig durch die „Verwaltungs-Berufsgenossenschaft“ (VBG) tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif unfallversichert, genaueres ist vom zuständigen Kirchenträger- bzw. Vereinsvorstand zu erfahren.

Die Landesunfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände versichern Ehrenamtliche, die im öffentlichen Bereich aktiv sind. Dies können zum Beispiel kommunale Mandatsträger oder Wahlhelfer sein, aber auch Elternvertreter oder Patientenfürsprecher in Städtischen Kliniken.

 

Ehrenamtliche von Rettungsunternehmen, wie z.B. dem Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, DLRG, sind, sofern es sich um Tätigkeiten im Katastrophenschutz handelt, ebenfalls über die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand abgesichert.

 

Die Mitglieder in den Gemeinschaften des Deutschen Roten Kreuzes sind durch § 125 SGB VII der Unfallkasse des Bundes tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif (seit 01.01.2015 Unfallversicherung Bund und Bahn tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif ) zugeordnet.

 

Für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gibt es eigene Feuerwehr-Unfallkassen, sofern diese nicht einer Landesunfallkasse angegliedert sind.

 

Genaue Auskünfte gibt die jeweils zuständige Organisation.

 

Was ist versichert?

Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung decken alle Schäden ab, die Folge eines versicherten Schadens sind.

 

Das heisst, wenn ein Ehrenamtlicher einen Schaden erleidet, der seine Ursache in der versicherten Tätigkeit hat (z.B. Schnitt in Hand bei  der Essenszubereitung im Verpflegungseinsatz), kommt für die hierdurch entstehenden Kosten (z.b. Heilbehandlung) die gesetzliche Unfallversicherung auf.

 

Nicht versichert hingegen sind Schäden, die bei der versichterten Tätigkeit entstehen (z.B. Bandscheibenvorfall beim Heben) oder auch Haftpflichtschäden.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch Sachschäden ersetzt. Die betrifft in erster Line so genannte Hilfsmittel (z.B. Brille), nicht jedoch Uhren, Schmuck (ausgenommen Eheringe) oder auch Mobiltelefone. Ein Ersatz kommt allenfalls in Betracht, wenn diese privaten Gegenstände für die dienstliche Tätigkeit unbedingt notwendig ist und die Verwendung ausdrücklich angeordnet wurde. (Einzelfallprüfung!)

Ebenfalls versichert sind Schäden bei Rettungs- oder Suchhunden, wenn dieser Schaden (Verletzung) in einem Einsatz passiert.

 

Interessante Links

 

Liste der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

 

In guten Händen - Ihre gesetzliche Unfallversicherung und Unfallkassen tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif tl_files/fM_k0002/bilder/1_pdf.gif (DGUV)