Aktuelle Nachrichten

31.08.2018 12:59

Produktwarnung - Benutzungsverbot

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) warnt dringend vor der Benutzung von Fettbrand - Löschern des Typs Mono F60

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21.07.2018 13:04

Angleichung der EU-Vorschriften über Drohnen

Am 26. Juni 2018 verabschiedete das EU-Parlament eine Vereinbarung ...

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20.07.2018 12:59

Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung!

EDELRID ruft die Besitzer von HMS Bulletproof Triple und HMS Bulletproof Triple FG dazu auf ...

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Arbeitsschutz-im-Ehrenamt.de - Rechtliche Grundlagen

... wenn was passiert

 

Was passiert, wenn was passiert, ist ebenfalls recht gut geregelt - damit der oder die Verletzte(n) auch tatsächlich ihre Ansprüche geltend machen können.

 

  • Es muss Hilfe geleistet werden!

  •  

    Dazu muss jeder "Betrieb" über eine ausreichende Anzahl von Ersthelfern verfügen (sollte in den Hilfsorganisationen kein Problem sein). Der Verletzte sollte qualifiziert versorgt werden, bei schwereren Verletzungen ist der Verletzte einem Durchgangsarzt (D-Arzt) vorzustellen, ggf. ist der Rettungsdienst zu rufen. D-Ärzte sind Ärzte, die speziell für die Heilbehandlung von Arbeitsunfällen zugelassen sind. Ein D-Arzt muss aufgesucht werden, wenn die voraussichtliche Arbeitsunfähigkeit länger als den Unfalltag betragen wird. Dem Arzt bzw. dem Rettungsdienst ist der zuständige Unfallversicherer mitzuteilen.


  • Der Unfall ist im Verbandbuch einzutragen und dem Vorgesetzten zu melden!

  • Dieser Schritt ist wichtig, damit der Unfall dokumentiert ist und eventuell spätere Ansprüche geltend gemacht werden können.
    Auch dient die Dokumentation der internen Unfallauswertung, die letztendlich  in Arbeitsschutzmaßnahmen umgesetzt wird.
    Aus Datenschutzgründen sollte allerdings auf die Verwendung von gebundenen Verbandbüchern verzichtet werden.

    Besser ist die Verwendung der DGUV Information 204-021 "Meldeblock" tl_files/fM_k0002/bilder/1_ext_link.gif (bisher BGI 511-3) oder alternativ ein entsprechender Dokumentationsbogen, der auch betriebsspezifische Angaben enthalten kann.


  • Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung weiterleiten (lassen)!

  • Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Kurz "AU-Schein" oder "Gelber") ist für den Unternehmer / den Verantwortlichen wichtig.
    Die AU-Bescheinigung (oder eine Kopie wenn das Original für den Arbeitgeber gebraucht wird) ist Grundlage für die Unfallmeldung, die der Unternehmer / Verantwortliche binnen drei Tagen an den Unfallversicherer zu erstatten hat.
    Deshalb ist es gerade im Ehrenamt wichtig, das auch nicht Berufstägige wie Studenten, Schüler, Hausfrauen und Hausmänner sich beim D-Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen lassen sollen.